Unter rotem Schildhaupt, darin vier silberne Spitzen, in grün acht (3, 2, 3) goldene Fichten.
Auf dem grün-goldenen bewulsteten Helm mit grün-goldenen Decken ein sitzendes Eichhörnchen mit einer goldenen Nuß in den Vorderpfoten.
Registriert beim "Der Herold", 13. Juni 2000 unter der Nr. 10423/00
Der Ursprung
Die Wappen sind in ihrer klassischen, mittelalterlichen Form in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts, der Zeit der Kreuzzüge – also unter anderem im Zusammenhang mit dem Auftreten großer Ritterheere – entstanden.
Die Theorie, dass mit dem Aufkommen von immer schwereren Rüstungen (speziell des Topfhelms) das Gegenüber in der Schlacht nicht mehr erkennbar war und so Wappen als Identifikationshilfe auf dem Feld dienten, hält sich zwar immer noch hartnäckig, kann jedoch getrost als widerlegt betrachtet werden. Es wäre auch von dem einzelnen Ritter wohl kaum zu erwarten gewesen, sich im Kampf an jedes einzelne der in einigen Fällen vielen hundert Wappen auf beiden Seiten zu entsinnen und so anhand dieser Kennzeichnung auszumachen, ob er gerade Freund oder Feind gegenüber stand.
Zur Zeit der Kreuzzüge entwickelte sich jedoch auch ein ausgeprägtes Turnierwesen, häufig mit einer begrenzten Teilnehmerzahl und es wurde auch für Zuschauer aus der Ferne interessant zu sehen, wer noch an den Kämpfen teilnahm und wer bereits ausgeschieden, verletzt oder sogar getötet worden war. So wurde eine farbliche und symbolische Kennzeichnung auf den Schutzschilden oder Fahnen erforderlich.